Im April 2026 rollte erstmals ein Zug von Rovos Rail auf der Malawi Meander genannten Route. Damit erfüllte sich ein lang gehegter Wunsch des südafrikanischen Bahnunternehmers Rohan Vos: Eine durchgehende Reise per Zug von Pretoria über die Drakensberge und das kleine Königreich Eswatini zu den Hafenstädten Maputo und Beira am Indischen Ozean, weiter ins Landesinnere Mosambiks, auf der mächtigen Dona Ana-Eisenbahnbrücke über den Sambesi und schliesslich bis nach Malawi. Eine wahre Pionierroute für Afrika-Begeisterte, bei der auch einmal Unvorhergesehenes passieren kann – doch auf den gewohnten Komfort und den exzellenten Service von Rovos Rail ist immer Verlass!
Ankunft am Flughafen Johannesburg und Transfer zu Ihrem Boutique-Hotel in Pretoria. Je nach Ankunftszeit bleibt in Südafrikas Hauptstadt noch Gelegenheit für eine private Führung (Wunsch-Ausflug), die wir gern für Sie arrangieren. (F)
Am privaten Rovos-Bahnhof werden Sie von der Zugmannschaft herzlich begrüsst und Ihr grosses Gepäck wird in Ihr Abteil verladen. Besichtigen Sie Dampfloks, das nostalgische kleine Eisenbahn- Museum und die Werkstätten, in denen aus ausgedienten Waggons aus dem ganzen südlichen Afrika die edlen grünen Rovos-Wagen entstehen. Dann heisst es Einsteigen bitte! und Ihr Zug beginnt seine grosse Reise durch fünf Länder mit der Fahrt in Richtung eMahlahleni (Witbank). Machen Sie es sich in Ihrem Abteil gemütlich, bevor Sie und Ihre Mitreisenden zum Mittagessen im stilvollen Restaurantwagen erwartet werden. (FMA)
Am Vormittag rollen Sie an der grünen Hügellandschaft bei eMakhazeni (Belfast) vorüber und können spannenden Kurzvorträgen zur Geschichte der Pretoria- Maputo-Bahnlinie lauschen. Diese wurde von den Holländern erbaut und 1895 von Präsident Paul Kruger eröffnet. Herrli113 che Szenerien eröffnen sich bei der Fahrt durch die Drakensberge. Über die Randstufe hinab in das rund 1.000 m tiefer gelegene Lowveld verläuft die Bahnstrecke durch das Tal des Elands-Flusses, führt durch Tunnel und passiert Wasserfälle. (FMA)
Der Krüger-Park, Südafrikas berühmtestes Wildschutzgebiet, ist mit rund 20.000 km² so gross wie das Bundesland Hessen und bietet die Chance auf unvergessliche Begegnungen mit den Big Five, über 140 weiteren Säugetierarten, über 500 Vogelarten und einer vielfältigen Flora. Hier unternehmen Sie eine ausgiebige Pirschfahrt in offenen Fahrzeugen und geniessen anschliessend ein Mittagessen auf einer stilvollen Lodge. (FMA)
Über Nacht hat Ihr Zug die Grenze zu eSwatini erreicht und setzt seine Fahrt bis Mpaka fort. Der kleine Binnenstaat, von malerischer Berglandschaft geprägt. hiess bis 2018 Swasiland und wird von König Mswati III. regiert. Sie unternehmen einen Ausflug in das Ezulwini-Tal und erhalten Einblicke in die traditionelle Lebensweise, das Kunsthandwerk und die energiegeladenen Tänze und Gesänge des Swasi-Volkes. Am Nachmittag setzt Ihr Zug seine Reise nach Mosambik fort. Die Grenzformalitäten werden wieder bequem an Bord erledigt. (FMA)
Am Morgen trifft Ihr Zug im Bahnhof von Maputo ein, einem Juwel der Beaux Arts-Architektur. Die mosambikanische Hauptstadt empfängt Sie mit wuseligem Strassenleben, geschäftigen Märkten und einer kontrastreichen Mischung aus portugiesischer, sozialistischer und moderner Architektur. Informelle Siedlungen prägen das Stadtbild ebenso wie katholische Kirchen, viktorianische Villen und Moscheen. Zum Mittagessen werden Sie im traditionsreichen Polana-Hotel erwartet, bevor es zurück an Bord des Zuges und weiter in Richtung Norden geht. (FMA)
Durch tropische, mit Sumpfgebieten gesprenkelte Landschaft führt die Bahnstrecke ins Landesinnere Mosambiks. In diese abseits aller Besucherpfade gelegene Region verirren sich nur selten internationale Gäste. Nördlich von Chokwe passiert der Zug den Limpopo- Fluss, der ein Stück weiter östlich bei Xai-Xai in den Indischen Ozean mündet. Durch kaum besiedeltes Gebiet, immer entlang der Grenze zum Limpopo-Nationalpark, führt Ihre Reise weiter bis zum Grenzposten Chicualacuala. (FMA)
Die Bahnlinie verläuft ab der Grenze zu Simbabwe durch den Gonarezhou-Nationalpark. Gonarezhou, der Ort der Elefanten, bildet zusammen mit dem Krüger- Nationalpark in Südafrika und dem Limpopo-Nationalpark in Mosambik ein grenzüberschreitendes Wildschutzgebiet, innerhalb dessen sich die Tiere ungehindert bewegen können. Mit Unterstützung der Frankfurter Zoologischen Gesellschaft wurden hier im Jahr 2021 die gefährdeten Spitzmaulnashörner wieder angesiedelt. Durch malerische, von Granithügeln durchzogene Landschaft reisen Sie weiter ins Landesinnere Simbabwes. (FMA)
Am Haltepunkt Oreti steigen Sie um in für Sie bereitstehende Busse und fahren nach Great Zimbabwe (UNESCO-Weltkulturerbe). Das grösste vorkoloniale Bauwerk südlich der ägyptischen Pyramiden gab dem Land seinen heutigen Namen und wurde im 11. Jh. errichtet. Die mächtigen, auf einem Plateau errichteten Ruinen sind die Überreste eines einst mächtigen Königreichs. Ihr Mittagessen geniessen Sie heute unter freiem Himmel im Garten einer nahe gelegenen Lodge. (FMA)
Bei einem Besuch im Antelope Park nahe Gweru können Sie (gegen Aufpreis) aus verschiedenen Aktivitäten wählen: Pirschfahrten durch das Naturreservat mit seinen Giraffen, Zebras, Nashörnern, Kudus und anderen Wildtierarten; Reitausflüge; Vogelbeobachtungstouren per Boot und Wanderungen werden angeboten. Ein unvergessliches Erlebnis ist die hautnahe Interaktion mit drei Elefanten, die während einer Dürre gerettet und im Park aufgezogen wurden. Kundige Guides geben dabei Einblicke in das Verhalten und die Lebensweise der Dickhäuter. Zum Mittagessen werden Sie wieder im Bordrestaurant erwartet, und die Reise geht weiter in Richtung Harare. (FMA)
Über Nacht hat Ihr Zug die Provinz Mashonaland erreicht und trifft in der simbabwischen Hauptstadt Harare ein. Vom historischen, im viktorianischen Stil errichteten Bahnhof, an dem heute leider kaum noch Züge verkehren, fahren Sie per Bus durch das lebhafte Zentrum. Es finden sich koloniale Gebäude ebenso wie moderne Hochhäuser, ein florierender Strassenhandel ebenso wie Parks und Gärten, in denen es das ganze Jahr über üppig blüht. Berühmt sind die kunstvollen Steinschnitzereien des Shona-Volkes, die Sie in einem Skulpturengarten bewundern können. Hier erfahren Sie auch, wie der Fieberbaum einst zu seinem Namen kam … Am Nachmittag rollt Ihr Zug weiter gen Osten und vor dem Zugfenster ziehen herrliche Panoramen aus Granitfelsen, Farmland, tropischen Msasa-Bäumen und weitläufigen Bergzügen vorüber. (FMA)
In Mutare, in herrliches Bergland eingebettet, statten Sie dem Museum einen Besuch ab. Aufschlussreich ist die Sammlung von allerlei historischen Fahrzeugen. Ihre Blütezeit erlebte die Stadt nach der Errichtung der Bulawayo-Beira-Eisenbahn, die auf die Initiative von Cecil Rhodes zurückgeht. Auf dieser Bahnstrecke fährt Ihr Zug anschliessend weiter gen Osten, erreicht die Grenze nach Mosambik und über Nacht das Küstentiefland am Indischen Ozean. (FMA)
Nach dem Aufenthalt im gemässigten Klima des Hochlandes erwartet Sie in Beira tropischfeuchtes Klima. Die Hafenstadt am Indischen Ozean liegt im sumpfigen Delta des Púngoe-Flusses und schaut auf eine lange Geschichte als Handelsort der Araber und später der Portugiesen zurück. Die Spuren des langjährigen Bürgerkriegs, der erst 1992 endete, sind bis heute unübersehbar, und so reihen sich vielerorts verfallende Kolonialbauten an in die Jahre gekommene sozialistische Wohnblocks. Wie vor allem die jungen Bewohner den Schwierigkeiten des Alltags trotzen, können Sie im Strandviertel Macuti mit seinem markanten rotweissen Leuchtturm erleben. (FMA)
Ihr Zug hat über Nacht das spärlich besiedelte Flachland der Provinz Sofala durchquert und erreicht nun den Sambesi, der so nah am Mündungsdelta als kilometerbreiter Strom dahinzieht. Ihr Zug überquert die Dona Ana-Brücke, die mit ihren rund 3,5 km die längste Eisenbahnbrücke Afrikas ist und über lange Zeit sogar die weltweit längste Eisenbahnbrücke war. Auf ihr verkehren die Züge aus dem Moatize-Kohlerevier zum Hafen von Beira. Auch zahlreiche Fussgänger wandeln täglich darauf, beladen mit Waren aller Art. (FMA)
Das Tete-Kohlerevier in der abgelegenen Provinz gleichen Namens beherbergt eines der reichsten Steinkohlevorkommen der Welt. Wie der Abbau erfolgt und welche ausländischen Investitionen eine Rolle spielen, aber auch wie der Bergbau das Leben der Menschen und die Umwelt beeinflusst, erfahren Sie bei einem Besuch der Moatize-Mine. Ein Ausflug führt anschliessend in die am Sambesi gelegene Provinzhauptstadt Tete. Nach der Fahrt durch die von Baobab-Bäumen gesäumte Flusslandschaft erreicht Ihr Zug am Abend die Grenze nach Malawi. (FMA)
Nach dem Frühstück gehen Sie mit kleinem Übernachtungsgepäck von Bord und reisen zum nahe gelegenen Liwonde-Nationalpark. Dieser nicht sehr grosse, aber äusserst artenreiche Park aus Flusssümpfen, Wald und Gras-Ebenen ist Heimat zahlloser Elefanten, Flusspferde, Krokodile und Antilopenarten. Nach einer Safari in offenen Jeeps geniessen Sie Ihr Mittagessen mit Ausblick über den ShireFluss, den Sie anschliessend bei einer weiteren Safari per Boot erkunden, bevor es zur Übernachtung in Ihre malerisch am Ufer des riesigen Malawi-Sees gelegene Lodge geht. (FMA)
Der Vormittag steht für entspannte Stunden, zum Baden und für Strandspaziergänge zur Verfügung. Dann besteigen Sie wieder Ihren Zug, der zur letzten Etappe dieser Reise aufbricht. Besonders festlich und stilvoll geht es später beim Abschiedsabendessen im Restaurantwagen zu. (FMA)
Am Bahnhof von Lilongwe heisst es heute Abschied nehmen von der lieb gewonnenen Zugmannschaft und Ihren Mitreisenden aus aller Welt. In der malawischen Hauptstadt mit ihrer entspannten, gelassenen Atmosphäre und viel Grün übernachten Sie im kleinen Boutique-Hotel. (F)
Je nach Abflugzeit bleibt noch Gelegenheit, in Ihrem stilvollen Hotel zu entspannen oder letzte Souvenir-Käufe zu tätigen. Über Nacht fliegen Sie nach Europa. (F)
Bitte beachten Sie, dass je nach Auswahl der hier aufgeführten zusätzlichen Erlebnisse weitere Reisetage notwendig sind.
Alternativ können auch die im Reiseprogramm inkludierten Standartausflüge entsprechend ersetzt oder gekürzt werden.
Mit über 25 Jahren Erfahrung und persönlicher Kenntnis vieler Hotels haben wir für Sie die besten Empfehlungen zusammengestellt. Selbstverständlich können die Hotelkategorien auf unseren Rundreisen gemischt werden. Gerne erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot und beraten Sie jederzeit persönlich und kompetent, um Ihre perfekte Reise zu gestalten.
| Ort | Hotels | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Europa |
Hotelempfehlungen
| ||||||
| Weltweit |
Hotelempfehlungen |
Ort | ÜN | Hotel | Komfort |
|---|---|---|---|
Pretoria | 1 | Ivory Manor Boutique Hotel | 4 |
Malawi-See | 1 | Makokola Retreat | 3+ |
Lilongwe | 1 | Latitude 13 Degrees Hotel | 4 |
| Pullman-Suite (bei Belegung mit 2 Gästen) mit Flügen | CHF 19'600 |
|---|---|
| Deluxe-Suite (bei Belegung mit 2 Gästen) mit Flügen | CHF 25'000 |
| Royal-Suite (bei Belegung mit 2 Gästen) mit Flügen | CHF 32'000 |
| Pullman-Suite (bei Belegung mit 2 Gästen) ohne Flüge* | CHF 18'200 |
|---|---|
| Deluxe-Suite (bei Belegung mit 2 Gästen) ohne Flüge* | CHF 23'600 |
| Royal-Suite (bei Belegung mit 2 Gästen) ohne Flüge* | CHF 30'600 |
| Pullman-Suite (bei Belegung mit 2 Gästen) mit Flügen | CHF 19'600 |
|---|---|
| Deluxe-Suite (bei Belegung mit 2 Gästen) mit Flügen | CHF 25'000 |
| Royal-Suite (bei Belegung mit 2 Gästen) mit Flügen | CHF 32'000 |
| Pullman-Suite (bei Belegung mit 2 Gästen) ohne Flüge* | CHF 18'200 |
|---|---|
| Deluxe-Suite (bei Belegung mit 2 Gästen) ohne Flüge* | CHF 23'600 |
| Royal-Suite (bei Belegung mit 2 Gästen) ohne Flüge* | CHF 30'600 |
| Flüge ab ZRH | CHF 390 |
|---|
Hinweis: Preise pro Person